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Eine (n-stellige) Relation R
zwischen Mengen M1,...,Mn ist eine
Teilmenge des Kartesischen Produkts M1 × × Mn.
Wir spezialisieren sofort auf n = 2 (zweistellige
Relationen) und schreiben R(a,b) oder aRb wenn
< a,b > Beispiel: Sei T die Menge aller Tierarten, F die Menge aller Fortbewegungsarten (schwimmen, fliegen, tauchen, ...). Dann ist ![]() Im Beispiel hat ”Schwan“ mehrere Bilder und und ”fliegt“ mehrere Urbilder. In diesem Sinn ist die Relation eine Verallgemeinerung des Funktionsbegriffs. Die inverse Relation R-1 entsteht durch Vertauschung von Definitions- und Wertebereich und der Tupelelemente: ![]() Das Komplement einer Relation R zwischen M und N ist (M × N) \ R. |
Beispiel: M = {1,2,3},
R M × M. Relation
“ist kleiner als”ist R = {< 1,2 >,<
1,3 >,< 2,3 >}. R ist dann
”ist nicht kleiner als“ oder ”ist größer oder gleich“,
R-1 ”ist größer als“.
VokabelnSei R Wir reden jetzt also von Relationen zwischen Elementen ein und derselben Menge R heißt
Beispielsweise ist die Relation “=”reflexiv, symmetrisch und transitiv, die Relation “<”irreflexiv, asymmetrisch, transitiv und konnex, die Relation “<”reflexiv, asymmetrisch, antisymmetrisch, transitiv und konnex. |